News
Turbulenter Jahresbeginn für die FF Geyersberg

 

Das neue Jahr begann für die FF Geyersberg stürmisch! Rund um das zweite Wochenende des noch jungen Jahres mussten die freiwilligen Helfer innerhalb von fünf Tagen zu fünf Einsätzen ausrücken. Zunächst hieß es gegen Sturmtief Felix und den damit verbundenen zahlreichen Baumschäden standzuhalten. Kaum ließ der Sturm etwas nach wurde die Wehr im Ortsteil Nesselstauden zu einem Verkehrsunfall mit einer Leichtverletzten gerufen, wobei die die Mannschaft den PKW auf dem Dach vorfand.

 
 

 

Dieses zweite Januar-Wochenende ging als eines der einsatzintensivsten Tage in die Feuerwehrgeschichte der Freiwilligen Feuerwehr Geyersberg ein. Windspitzen von über 100km/h verursachten im örtlichen Einsatzgebiet, situiert inmitten des dicht bewaldeten Dunkelsteinerwaldes, zahlreiche umgestürzte Bäume die den Verkehr zum Erliegen brachten. Freitagnachmittag dem 09.01. ließen bereits die ersten Vorboten des heranziehenden Sturmes erahnen was in den nächsten Tagen auf die Feuerwehrkameraden zukommen sollte. Zwei umgeknickte Bäume mussten zwischen Maria Langegg und Aggsbach (Bez. Melk) von der Straße L109 entfernt werden. Mit noch stärker aufkommenden Sturmböen erhöhte sich im selben Streckenabschnitt die Anzahl von umgeknickten Bäumen quer über die Straße. Als zusätzliches Hindernis für die Einsatzkräfte zu der ohnehin riskanten Lage, drohte der auf Grund durch Schneeschmelze zusätzlich aufgeweichte Hang abzurutschen, was allerdings noch rechtzeitig verhindert werden konnte. Es folgte noch ein weiterer technischer Einsatz nur wenige Stunden später. Auch am Sonntag dem 11.01. musste auf der L 7119 zwischen Scheiblwies und Wolfenreith Bäume entfernt werden. 

 
 
 

Am Dienstag dem 13.01. wurde die Feuerwehr zu einer PKW-Bergung alarmiert. Obwohl sich der Unfall noch in der Ortschaft Nesselstauden ereignete, überschlug sich der PKW auf der kurvigen Straße und landete auf dem Dach. Beim Eintreffen konnten sich die drei Insassen jedoch bereits selbstständig befreien. Die Beifahrerin wurde mit leichten Verletzungen von den bereits anwesenden Rettungskräften versorgt. Zur Verstärkung wurde die FF Mautern angefordert. Mit Hilfe des Wechselladefahrzeuges mit Kran wurde das Auto wieder aufgestellt und abtransportiert. Im Anschluss musste die Unfallstelle von den austretenden Flüssigkeiten gereinigt werden. Die Polizei ermittelt wegen der Unfallursache. 



 
Geyernews 2014

 

 

 

die diesjährige Ausgabe der Geyernews ist hier zu finden!(für Download: Rechtsklick => Ziel speichern unter)

 


 

 
Kommandant beruflich im Ausland

 

Da unser Kommandant, Stefan Gloimüller, die nächste Zeit in mehreren Etappen beruflich im Ausland in Laos (Xayaburi) als Baustatiker verbringen wird, überraschten ihn die Kameraden kurz vor dem Abflug und nutzten noch einmal die Gelegenheit, "auf Wiedersehen - und bis bald!" zu ihrem Kommandanten zu sagen.

 

 

 

Die Mannschaft der FF Geyersberg wünschen dir, Stefan, alles Gute

und eine Vielzahl an beruflich- sowie persönlich wertvollen Erfahrungen! 


 
Fortschritte beim Bau des neuen FF-Hauses und Veranstaltungszentrums in Geyersberg

 

Der Ausbau der neuen Fahrzeughalle läuft auf Hochtouren. Fast täglich sind die Kameraden im Einsatz, um die noch vor Einbruch des Winters geplanten Vorhaben durchzuführen.


Nach einer großen Verzögerung des Baustarts bedingt durch das Wetter im August, konnte man durch eine Forcierung wieder an die Milestones des ursprünglichen Zeitplanes heran kommen. Bereits im Juli wurde das Planum für die Fundamentplatte errichtet. Nach den Schalungsarbeiten folgte die Bewehrung kombiniert mit dem Einlegen der Fußbodenheizungsschläuche. Hier wurde ein neues Bauverfahren entwickelt um trotz Fußbodenheizleitungen die Bewehrungen möglichst nahe an der Oberfläche zu positionieren um so einer möglichen Rissbildung vorzubeugen. Danach wurden die vier Stahlbetonstützen geschalt, bewehrt und betoniert, sowie das Mauerwerk im Süd- und Ostbereich hoch gezogen. Dank der Unterstützung der Firmen, konnte hier sehr viel Eigenleistung durch die Feuerwehrmitglieder eingebracht werden.

 

 

 

Nach der Errichtung des Dachstuhles und dem Eindecken wurden die Arbeiten witterungsgeschützt im Innenbereich fortgesetzt. Mittlerweile wird an der Dämmung des Daches und dessen Untersicht gearbeitet. Wenn die Arbeiten in diesem Sinne weiter gehen, sollte die Fahrzeughalle über den Winter dich gemacht werden können. Die dementsprechenden Vergaben und Anforderungen an Fenster, Türen und Tore sind bereits getätigt.

 

 

 

Auch die Adaptierung des bestehenden Feuerwehrhauses, in welches ein Umkleidebereich, Sanitäranlagen und ein Cateringbereich für Veranstaltungen errichtet werden,schreitet gut voran. „Bei den tausenden an Stunden, die bereits in dieses Projekt geflossen sind, kann man nur stolz auf eine so gut funktionierende Mannschaft sein!“ berichtet Kommandant Stefan Gloimüller. Nicht nur die Männer packen mit an, sondern auch die Damen der Kameraden, wenn es darum geht an den zahlreichen Samstagen und mittlerweile auch Sonntagen zu Mittag für Stärkung zu sorgen. Neben den Bauarbeiten wird auch die Ausführungsplanung durch die Projektgruppe immer weiter vorangetrieben, um Bauverfahren, Bauablauf und Kosten zu optimieren. Dadurch können die Kameraden schon sehr zuversichtlich auf eine Einweihung ihres selbst errichteten Hauses Anfang September 2016 beim Florianimarsch in Geyersberg blicken.


Sichtlich erfreut waren die Kameraden auch vom Besuch des Landtagspräsidenten. Ing. Hans Penz, der sich für eine Finanzierung diese Projektes eingesetzt hat, lies es sich nicht nehmen zu einem kleinen Lokalaugenschein vorbei zu kommen.

 

 

 


 
Heißausbildung in Feuerwehrzentrale Krems

 

Für 10 Kameraden der FF Geyersberg stand Mitte Oktober mit der „Heißausbildung, Stufe 4“ der Höhepunkt der diesjährigen Atemschutzausbildung am Programm. In der Feuerwehrzentrale in Krems wurde hierfür ein gasbefeuerter Brandcontainer stationiert.

Nach einer theoretischen Einschulung und einer kurzen Eingewöhnungsphase wurden das korrekte Vorgehen im Innenangriff, der richtige Einsatz von Strahlrohren, systematische Türöffnungen und das Löschen diverser Brandherde unter nahezu realistischen Temperaturen samt Rauchdurchzündungen und Sichtbehinderungen geübt.

Die Atemschutztrupps wurden jeweils von einem erfahrenen Ausbilder begleitet, welcher ihnen nach der Übung konkretes Feedback über deren Herangehensweise gab.

 

 

 

Fotos: Gernot Rohrhofer 

 


 
«StartZurück12345678910WeiterEnde»

Seite 5 von 22