Übungen
Flugdienstübung in Schenkenbrunn

 

Trotz schlechten Wetterbedingungen konnte die spektakuläre Flugdienstübung des NÖ Landesfeuerwehrverbandes in Schenkenbrunn durchgezogen werden. Nach einer kurzen Wartezeit in der Früh landete der Black Hawk des Ministeriums für Landesverteidigung am Kreuzberg in Schenkenbrunn. Die Piloten wurden vom Absprungplatz (provisorisch eingerichteter Flughafen) abgeholt. Nach einer Lagebesprechung mit den örtlichen Einsatzkräften der Feuerwehr wurde ein durch das Wetter verminderte Programm für die Übung festgelegt.

 

 

 
 
 
 
 

 

 

Die fünf Feuerwehren der Gemeinde Bergern im Dunkelsteinerwald bauten die Versorgungsleitungen für das Befüllen des Löschtanks auf. Gleichzeitig wurden Gerätschaften und Material in Transportnetze geladen. Insgesamt waren rund 140 Einsatzkräfte hier ab Freitag 08:00 Uhr auf den Beinen. Aufgeregt waren die Feuerwehrmänner und -frauen aus Geyersberg und Oberbergern als es hieß „In den Hubschrauber aufsitzen!“ Die Feuerwehrmitglieder wurden in den Einsatzbereich West verflogen. Nach der Lageerkundung vor Ort brachte der Black Hawk auch das vorbereitete Gerät und Material nach. Somit konnten die Einsatzgruppen die Waldbrandbekämpfung in Angriff nehmen. Nun kamen die Kameraden aus Wolfenreith und Unterbergern auf den Spielplan. Ihre Aufgabe war es den Löschbehälter unter dem schwebenden Black Hawk mit jeweils 3000 Liter Löschwasser zu füllen. Durch den starken Abwind des Fluggerätes definitiv eine schweißtreibende und körperlich anstrengende Arbeit.

 

 

 
 
 

 

 
 


 

Flugdienstleiter Markus Bauer erklärt dazu: „Diese Übungen sind sehr wichtig für uns um die Schnittstelle zwischen Fluggeräten, Piloten und örtlichen Einsatzkräften zu stärken.“ Zahlreiche Waldbrände in der Vergangenheit zeigten, dass in unwegsamem Gelände oft die Unterstützung aus der Luft über den Einsatzerfolg entscheidet. Nach dem Ende dieser nicht alltäglichen Übung dankte Bürgermeister Mag. Roman Janacek allen Einsatzkräften für ihre Arbeit und für den Einsatz in der Freizeit. Viele Kameraden opferten für diese Übung einen Urlaubstag. Die FF Schenkenbrunn sorgte im Ausklang für die Bewirtung der Mannschaft.

 

 

 

 



 

Fotos: BFK-Krems und Robert Messerer

http://www.bfk-krems.at/

 


 

 
Inspektionsübung 2014

 

Die diesjährige Inspektionsübung der Feuerwehren des Unterabschnittes fand am Freitag den 11.04. um 19:00 statt. Übungsannahme war ein Entstehungsbrand am Stall der Familie Reisinger in Nesselstauden. Geübt wurde neben der Brandbekämpfung auch die Personensuche im vernebelten Dachraum mittels Atemschutz und die Rettung der darin lebenden Rinder. Von den fünf Feuerwehren Geyersberg, Schenkenbrunn, Wolfenreith, Ober- und Unterbergern nahmen knapp 70 Kameraden an der Übung teil.

 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 

 
 
 
 


 

 
 
 
 
 

 

 
 

 
 
Grundausbildung Greifzug

 

Am Sonntag, dem 24.November 2013 wurde den Jungkameraden das Themengebiet Greifzug im Rahmen der Grundausbildung sowohl theoretisch als auch praktisch näher gebracht.

 

 

Die teilnehmenden Jungkameraden zeigten sich voller Tatendrang und hoch motiviert.

Nur weiter so!

 


 

 
Atemschutzträger in Ma. Langegg gefordert

 

Rund 40 Atemschutzträger üben ein Szenario wie es in den 60-iger Jahren schon mal vorkam,

Dachstuhlbrand der Kirche Ma. Langegg

 

Die von Abschnittskommandant Adolf Skopek (sen.) ins Leben gerufene Abschnittsatemschutzübung wurde im Herbst 2013 zum zweiten mal ausgetragen. Übungsort war diesmal die Wallfahrtskirche und das Kloster in Ma. Langegg. Mitten im Dunkelsteinerwald im Einsatzgebiet der FF Geyersberg gelegen, stellt dieses Gebäude im Einsatzfall eine sehr große Herausforderung dar. Dementsprechend passte diese Übung auch perfekt in das 2-Jahresübungskonzept der FF Geyersberg „Einsatz in Kirche und Kloster Ma. Langegg“.

 

 

Für die Einsatzkräfte wurden zwei Übungsstrecken vorbereitet. Die erste und vermeintlich einfachere Strecke war jene im Kloster. Hier galt es eine leere Löschleitung vom Obergeschoß in das Dachgeschoß zu bringen, um dort einen Löschangriff starten zu können. Schwieriger gestaltete sich die Situation im Dach der Kirche. Hier wurden Trupps zu 6 Einsatzkräften (statt 3) eingesetzt um eine Löschleitung vom Erdgeschoß (sicherer Bereich) in den Dachbereich der Kirche vor zu ziehen. Um einen möglichen Wasserschaden bei dieser Übung zu vermeiden wurden die Schläuche mit Druckluft gefüllt um zumindest die Steifigkeit einer mit Wasser gefüllten Löschleitung zu simulieren. Trotz dieser massiven Gewichtserleichterung brachte dieses Szenario die Atemschutzträger teilweise an ihre Grenzen.

 

 

Die Erkenntnis bzw. das Ziel für alle Teilnehmer, die Ausbilder und die ausführende Feuerwehr war die Taktik beim Vortragen einer Löschleitung. Oft ungeübt, ist dies im Einsatzfall erfolgsentscheidend, wie die Atemschutzträger die Löschleitung in das Innere des Brandobjekts bringen. Einige Trupps meist zusammengestellt aus 2-3 Feuerwehren zeigt hier besonderes Gefühl für Koordination, Zusammenarbeiten und Technik. Aber auch taktische Überlegungen, bis zu welcher Grenze ein Gruppenkommandant bzw. Einsatzleiter eine Leitung aufbauen lassen kann, waren Thema des Feedbacks der Ausbilder an die Trupps.

 

 

Abschnittskommandant Skopek zeigte sich sehr erfreut über die gelungene Übung und bedankte sich bei allen Mitgliedern und der FF Geyersberg für die Ausführung der Abschnittsatemschutzübung 2013. Als kleiner Abschluss wurden alle Kameradinnen und Kameraden auf eine kleine Jause eingeladen.

 


 

 
3er Gesamtübung in Ma. Langegg
 
Am Sonntag den 9.4. 2013 beübte die FF Geyersberg gemeinsam mit den Wehren Schenkenbrunn und Wolfenreith einen Wohnungsbrand im Kloster Ma. Langegg. 

Die als erstes angekommene Feuerwehr Geyersberg baute die Einsatzleitung auf und begann sofort mit der Herstellung einer Löschleitung für den Innenangriff. Die FF Schenkenbrunn wurde beauftragt, eine Löschwasserversorgung für das Tanklöschfahrzeug der FF Geyersberg herzustellen und einen Atemschutztrupp auszurüsten. Die FF Wolfenreith hatte den Auftrag, mittels Tragkraftspritze Wasser vom Löschteich, welcher in der Nähe des Parkplatzes des Gasthof Tastl liegt, anzusaugen und mittels B-Leitungen zum TLF Geyersberg zu befördern.
 
 

Die gemeinsame Übung verlief sehr gut. Ein neu getestetes "standardisiertes Einsatzleitungssystem" zeigte sich für die Zukunft vielversprechend. Nachdem die Gerätschaften wieder im den Fahrzeugen versorgt wurden, machten sich die insgesamt ca. 40  Kameraden auf den Weg zum Feuerwehrhaus in Geyersberg um dort gemeinsam eine kleine Jause zu speisen.
 
Mehr Bilder der Übung gibt es >hier< auf unserer Facebook Seite. 
 
 

 
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